9/15/2018

Das Comeback! In Neuköllns Hinterhöfen











Wir sind wieder Da! Flitzpiepe & Neuköllsch! #Neukölln hat uns übergangen die letzten Jahre. Doch wir nicht Neukölln. Wir wollen es nochmal wissen. Denn...

Jeder sagt Neukölln heutzutage
Wir packen Flitzpiepe & Neuköllsch wieder auf die Karte 👊

Heute war ich bei einer ganz lieblichen Veranstaltung:

Chöre in Neuköllner Höfen 2018

Mir ist das in den letzten Jahren immer irgendwie durch die Lappen gegangen. Doch heute hatte ich Lust und Zeit und das Wetter war auch gefällig. Ich bin also los und habe nichts und alles erwartet. Und genau das habe ich bekommen. Insgesamt habe ich mir 6 #Chöre auf allen 3 Hinterhöfen angehört. Musikalisch war alles vertreten von Klassik bis zur Interpretation von Indie-Songs hin zum Schlager. Genau so bunt waren die Protagonisten der Chöre. Ich fands gut. Und ihr hättet es bestimmt auch gut gefunden. Versucht es auch. Nächstes Jahr ;)

Hier ein paar Impressionen:

 Bier gab es heute leider nicht. Muss ja auch nicht immer. Kann aber. Vielleicht heute Abend noch. Mal sehen was Flitzpiepe dazu sagt. Dann wirds bestimmt doch noch ein...

Prost, Neuköllsch!!




10/03/2014

Neukölln + Joggen = ...geht das?

So manchmal kommt man ja ins Grübeln. Nicht konkret sondern ganz allgemein. Über die Gesundheit und so. Mache ich genug für meinen Body? Ist mein Sixpack noch genug definiert? Ist mein Körperfettanteil noch unter 10%?

'Shit the wall on' dachte ich mir. Bestimmt nicht. Also was machen? 

Irgendwie gesünder leben, denn kann soviel Bier auf die Dauer gut sein? Nein! Ans Bier gehe ich nicht ran. Auf gar keinen Fall. 

Also was anderes. Aufhören zu rauchen? Guter Witz. 

Weniger essen und gesünder ernähren? Vielleicht. 

Joggen? Hmmm....joggen? Wäre was. Soll ja in Mode sein. Machen ja jetzt alle. Irgendwie. Mehr oder weniger. Aber wo? Wo sind denn gute Strecken zum laufen? (Is natürlisch ne rethorische Frage, hab' ick vorher schon jecheckt). Na ich teste sie mal, dachte ich mir. Und hier ist er, der aktuellste Jogging-Strecken-Report ever aus Neukölln. Lehnt euch zurück und genießt:

Tempelhofer Freiheit (dann Neukölln, wenn man mit einem Fuß in Neukölln und mit dem anderen in Tempehof joggt. Ist natürlich nur rein theoretisch möglich)

Immer wieder Wow! wenn man das ehemalige Flugfeld Tempelhof betritt. Eine solche freie unbebaute Fläche lässtauch den Kopf frei werden. Als Jogger möchte man sofort alles erlaufen. Und es wird einem geholfen. Der Rundkurs ist mit Kilometerangaben verziert. Es sind fast 6 km ein drumherum. Die ehemaligen Start und Landebahnen sind mit Zeiten beschriftet, die wahlweise ein Geher, ein Jogger oder ein Fahrradfahrer benötigt diese abzugehen, abzurennen, abzufahren. Und alles ist sehr eben. Bei wil Glück ist gerade im Flughafengebäude irgendein Festival und man kommt in den Genuß guter Musik und kann dirket vom Sport in das Party-WE starten. Neuköllsch's Urteil: Allet Jut!

Landwehrkanal
Liegt nun mal am nächsten zu meiner Butze und wird daher auch am häufigsten von mir Frequentiert. Weiß der Deibel, warum man sich als Jogger immer Sandwege in der Natur sucht, aber das Landwehrkanalufer ist davon halt umgeben. Und es gibt ein wenig natur. Ausserdem ist man beim Joggen nicht alleine. Am WE wird es manchmal schwierig, da viele Neuköllner mit Ihren eingeflogenen Eltern spazieren gehen, um ihnen zu zeigen, wie schön es doch eigentlich in Neukölln sein kann. Arme Irre! Um sich dort durchzujoggen muß man hellwach sein, muß Situationen schon 20 m vorher erkennen um daruf zu reagieren. Muss Tempi wechseln können. Muß springen, Hacken schlagen und flexibel die Strecke wechseln können. Neuköllsch's Urteil: Meißtens allet Jut!  

Hasenheide
Bin ich nicht so oft. Aber der Park ist großartig. Hier kann man auch mal bewusst eine Steigung gehen, um sich für einen Lauf vorzubereiten. Kleine intensive Übungen und so. Aber der Großteil ist flach und gut zu laufen. Umsäumt von Wiesen und Wäldern. Und wenn es reicht, und wenn es Zeit ist, dann geht man in die Hasenschänke zum Sportlerbier....mmmhhhh....lecker!


Und das Gesamtgefühl? Willste Joggen komm' nach Neukölln, willste Bier trinken komm' zu Neuköllsch!!

Gibts Fotos von den Strecken? Nein. Irgendwie komme ich nie dazu dabei Fotos zu schießen. Aber es gibt Fotos von der Inspiration. Vom Marathon 2014, an dessen Strecke ich Freunden beim Laufen zugesehen, und auch ein wenig zugejubelt habe. Natürlich am Hermannplatz:




Prost, Neuköllsch!

9/22/2014

Wie man in Neukölln vom Laternenmast zum Bier kommt

Tja Leute, wie es halt so ist, wenn man durch Neukölln schlendert. Oder flaniert man schon? Anyway, ich schlendere. Also wenn man da so lang schlendert durch Neuköllns Straßen, da guckt man ja auch ein bischen. Wer kennt das nicht? Und letztens beim Schlendern, da blicke ich mal zufällig nach oben. Und was sehe ich? Einen Laternenmast:


Denke ich mir aber auch erst nichts dabei. So ein alter Laternenmast. Gibts davon nicht schon genug? Nee, schießt es mir auf einmal durch den Kopf. Nicht so einen wie den da. Da iss ja nen' Aufkleber dran, denke ich mir da so. (Berufskritiker könnten jetzt einwenden, dass an jeder Neuköllner Laterne unzählige Aufkleber kleben. "Aber nicht so einer!" würde ich antworten).


Also gehe ich hin zu der Laterne, um zu sehen was das für ein Aufkleber ist. Und was lese ich? "Hipsterfreie Zone" Gibt's ja nicht, denke ich mir. Hier, in Neukölln? Ist doch wohl ein Witz. Entweder ist das der Versuch einer Feststellung oder ein Aufruf. Was anderes kann es ja nicht sein. Falls es eine Feststellung sein soll, dann sollte der- oder diejenige sich oder Neukölln einem intensiven Realitätscheck unterziehen. Denn Neukölln ist zur Zeit Hipster as Hipster can be. Dann, denke ich mir, dann kann es nur ein Aufruf sein. Aber warum? Also gehe ich noch ein Stück näher ran, um zu sehen von wem oder was.
 



 Und dann lese ich, dass der Autor Tobias Kunow ist. Und es ist gar kein Aufruf, sondern sein neuer Roman.Vielleicht ein Roman über Neukölln? 'Jibts ja nich', denke ich mir.

Und ich bin so verwirrt, dass ich erstmal ein Foto schießen und das Wegebier öffnen muss, dass ich die ganze Zeit in der Hand halte.Vielleicht lese ich Deinen Roman ja mal, Tobias. Prost, Dein Neuköllsch!



Battle of Neukölln-Blogs

Letztens vor dem Mikro: 

Guten Tag Herr Neuköllsch. Wie geht es Ihnen?
     Jetzt red' hier mal kein' Quatsch, ich verbereite keinen Tratsch.
     Schon garnicht hier, zu meiner Person. Und vergreif' Dich nicht nochmal im Ton!

Ähemm. Ist das nicht ein wenig dick aufgetragen für die Antwort auf eine Einstiegsfrage? Wie ich höre bloggen sie?
     Altaaaa, die einen rocken, die anderen bloggen. Kann dich das etwas doch noch schocken?
     Ich blogge hier, doch ich bin immer da, und alles was ich schreib' ist nun einmal wahr.
     Mal ist's Schatten, mal ist's Licht, aber weiter sag' ich dazu nichts.

Aber sie bloggen doch über Neukölln. Warum?
     Darum..............................................    

Wie sie wollen, Herr Neuköllsch. Aber bei der Schwemme von Blogs über Neukölln, ist da gerade ihr Blog, der sich ja nicht gerade selbst ernst nimmt, nicht einfach, sagen wir, überflüssig?
     Überflüssig? Man, wir feiern hier ein Fest. Wie eine Flut die selbst dem Meer nicht Ruhme lässt!
     Flitzpiepe sagt: keiner ist wie Du. Da kann mir keiner sagen, dass ich mich vertuh
     Und nochmal Altaaaaa, komm' mal endlich klar, sonst war's das mit uns beiden. Die Tür ist da.

Noch eine letzte...
     Jetzt gib' mal endlich das Mikro her, das hilft dir hier jetzt auch nicht mehr
     Ich brauchs' als Öffner für mein Bier. Hier fang' das Zweite. Issn Geschenk von mir.
     Jetzt guck' nicht so erbost, komm' stoß' an und Prost!