3/12/2008

Neukölln rockt!

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Heute habe ich lächelnd die neue z*tty aus dem Briefkasten gefriemelt und meine in jahrelanger,
mühevoller Kleinstarbeit erworbenen Lesegewohnheiten über den Haufen geworfen. Am 
Küchentisch habe ich mich in die Titelthema-Seiten vertieft und die Milchreis-Milch überkochen lassen... - das passiert mir sonst nur bei der harten Welle, Gruß & Kuss und Wanted!
Schockiert, darüber dass jetzt alle wissen, was wir Neuköllner schon lange wissen,
verbleibt
fp

3/09/2008

3/08/2008

Streik 2.0


Was sich vor kurzem noch als Intermezzo Infernale in mein Leben schlich hat nun offenbar sein Intermezzo über Bord geworfen. Die BVG streikt, und zwar richtig. Seit Mittwoch stehen alle Räder still, weil der Arbeiter es will!

Ich möchte hier nur über die Auswirkung auf mein kleines neuköllner Leben kund tun. Wenn man wie flitzpiepe und ich in der nähe vom Hermannplatz wohnt geht’s einem richtig, richtig, richtig schlecht. Eine halbe Stunde muss ich nun jeden Tag von der S-Bahn nach Hause laufen, wanken, gehen oder tanzen (dann, wenn ich gerade gute Musik höre).

Und Montag noch die S-Bahn im streik……uuuiuuuuiiuuuiiii….wie Samson sagen würden. Dann habe ich bestimmt mehr Zeit für den Blog ;)….Na dann…Prost, Neuköllsch!

Ja sou, ti kanis? M'aressis, s'agapo - antio...

In ihrer - vielleicht zu Unrecht unterstellten - Hirnlosigkeit schaffen es Hools manchmal, einem ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, wie dieser Bushaltestellen-Fund beweist:

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Und ganz Unrecht haben sie auch nicht...

Ich war in Mainz (wie es singt und lacht) und habe griechisch gelernt. "Einen Ouzo bitte", kann ich jetzt sagen. Für diesen lustigen kleinen Sprachkurs habe ich allerdings einen hohen Preis gezahlt - 3 geschlagene Tage war ich mit einer redefreudigen Arbeitsgruppe in der Uni eingeschlossen. Nur in den Nächten entkam ich dem Treiben, wenn ich vom "Z*schke" besselt im knoblauchdunstigen 6-Bett-Jugendherbergszimmer schlief.

Und als ob das nicht gereicht hätte, ging der Berliner ÖPNV-Wahnsinn, dem ich am Mittwoch noch entkommen zu sein schien, anschlusslos sowohl in Rheinland-Pfalz als auch in Hessen weiter: 


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Was Versöhnliches zum Schluss:

gips nich

Piep-piep - flitzpiepe

3/03/2008

grau & garstig

Ich habe meinen Kleiderschrank ausgemistet (angestachelt vom Erfolg, den ich beim Verscheuern meiner ungeliebten M*indl-Wanderschuhe hatte) und 'ne Menge Grufti-Kram bei *bay eingestellt. Und das Zeug geht weg... Ob das daran liegt, dass es nur noch zwei Jugendsubkulturen 
gibt, von denen die eine ihren "Sympathisanten" das Tragen von Camouflage- und Gangsta-Klamotten abverlangt während sich im Gothic-Twilight der zweiten alle anderen unter 30 sonnen?


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Wie auch immer - auf jeden Fall scheint gerade jede/r auf D*c's, R*ngers und Konsorten zu stehen. Trotzdem - die Zeit, die ich brauche um Fotos zu machen, 
den Kram zu polieren und zur Post zu bringen, E-Mails und Artikelbeschreibungen zu schreiben, führt in Relation zur Kohle, die das 
Ganze einbringt, zu einem Stundenlohn von max. 50 Ct.


Whatever -  während die nächsten Auktionen auslaufen bin ich auf großer Fahrt (ein weiterer Beweis dafür, dass ich es nicht schaffe, mir mein Leben in 10 Tagen vorzustellen) und Neukoellsch muss die E-Mail-Flut ganz allen bewältigen.

Und hurra - unser Pl*s hat wieder eröffnet! Leider war ich an dem großen Tag nicht dabei, aber heute. Und? Sieht ganz anders aus, als vorher. Es gibt kein Treppchen mehr davor, auf dem man mit seinem Bierchen sitzen kann.
Alles ist ganz neu und so.
Ich mag keine Veränderungen.

Seufzend, fp.