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9/19/2011
9/17/2011
Weserstraßenpubcrawl
1. Ick gloobe, die ham se nisch mehr alle, wa? Steige ick doch letztens in Spandau-Hauptbahnhof aus, weil man von da aus nonstop und ohne Treppen zu steigen mit seinem Rollköfferchen am Handgelenk nach Neukölln reisen kann und außerdem is man auch schneller da, als von Lehrter Bahnhof und rauchen kann man auch... äh, ja, watt seh ick?
Ick fall vom Glooben ab, wa? Spandau is nisch dafür da, um da Spaß zu ham. Nach Spandau ziehste, wenn dir die Mieten in Neukölln zu teuer werden, du bei Siemens/BMW/im Bezirksamt arbeitest oder einfach mal Bock auf Platte hast, aba nisch in Osten willst. Aber janz bestimmt nich, um da Spaß zu ham! So, dit musste raus....
Und nu Rückblende: Alles begann letzten Freitag, als Neuköllsch sich - auf der Suche nach einem DPD-ausgelieferten Päckchen (da müsste man sich mal beschweren...) - nach einem Tabakladen (vgl. DPD-Zettel, der am Briefkasten klebte) umsehend durch die südliche Weserstraße irrte, der sich - schließlich um kurz nach sechs ausfindig gemacht - als Tier-/Schrott-/Fahrrad-Kramladen herausstellte und zwar geöffnet war, in dem ihm aber der Zugang zum gesuchten Päckchen nicht gewährt werden konnte, weil er dort "außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten" aufschlug... Traurig und müde schleppte sich Neuköllsch nach Kreuzberg, um mit L. und mir das Werder-Spiel zu gucken und entdeckte dabei ein paar neue (?) Läden in der Weserstraße, in denen das Leben nur so tobte und deren Anblick ihn bestimmt verfluchen ließ, sich auf diese Freitagabend-Werder-Sache in Kreuzberg eingelassen zu haben.
Unter dem Einfluss mehrerer Hackebecks und voller Mitleid planten wir in der Halbzeitpause, kommenden Freitag die Pannierstraßenhood zu verlassen und auszuprobieren, ob und wie sich Feierabendbiere in der südlichen Weserstraße trinken lassen.
Gestern war's dann nach jetanem Tajewerk soweit und ick würde sagen, in der südlichen Weserstraße lässt sich's ooch feiern, wa? Nach saurem Caipie/kaltem Becks bei guter Musik und gutem Essen mit schlechtem Bier bei geht-so-Musik sind wa schließlich im CRASH (geil oda? Klingt fast wie TRASH... ditt warn noch Zeiten jewesen, wa? Vom Franken ins Trash fallen oda: klettern?, weil man doch noch Bock hatte, zu tanzen...) bei geilster Musik und Schulle in der Tulpe am Kicker gestrandet. Voll wurde es nachher ooch noch und Humor ham die uff jedensten...
Weil wir nisch anders können und weil's einfach sein muss, ham wa dit Ä ausgelassen und sind gleich dahin, wo's weh tut - in's gähnend leere Supersonic, wo nisch mal mehr Mucke lief, aber dann doch noch und wir die Bierschen halbvoll stehen lassen mussten, weil et ging jarnischt mehr, wa? Harte Woche jehabt und so...
Wat wollt ick sagen?
Ach ja, ein kleiner Kommentar zu Neuköllschs Walhlwerbeallüren:
Ick brauch Urlaub.
Ehrlisch, dit jet nisch mehr.
Piep...
Ick fall vom Glooben ab, wa? Spandau is nisch dafür da, um da Spaß zu ham. Nach Spandau ziehste, wenn dir die Mieten in Neukölln zu teuer werden, du bei Siemens/BMW/im Bezirksamt arbeitest oder einfach mal Bock auf Platte hast, aba nisch in Osten willst. Aber janz bestimmt nich, um da Spaß zu ham! So, dit musste raus....
Und nu Rückblende: Alles begann letzten Freitag, als Neuköllsch sich - auf der Suche nach einem DPD-ausgelieferten Päckchen (da müsste man sich mal beschweren...) - nach einem Tabakladen (vgl. DPD-Zettel, der am Briefkasten klebte) umsehend durch die südliche Weserstraße irrte, der sich - schließlich um kurz nach sechs ausfindig gemacht - als Tier-/Schrott-/Fahrrad-Kramladen herausstellte und zwar geöffnet war, in dem ihm aber der Zugang zum gesuchten Päckchen nicht gewährt werden konnte, weil er dort "außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten" aufschlug... Traurig und müde schleppte sich Neuköllsch nach Kreuzberg, um mit L. und mir das Werder-Spiel zu gucken und entdeckte dabei ein paar neue (?) Läden in der Weserstraße, in denen das Leben nur so tobte und deren Anblick ihn bestimmt verfluchen ließ, sich auf diese Freitagabend-Werder-Sache in Kreuzberg eingelassen zu haben.
Unter dem Einfluss mehrerer Hackebecks und voller Mitleid planten wir in der Halbzeitpause, kommenden Freitag die Pannierstraßenhood zu verlassen und auszuprobieren, ob und wie sich Feierabendbiere in der südlichen Weserstraße trinken lassen.
Gestern war's dann nach jetanem Tajewerk soweit und ick würde sagen, in der südlichen Weserstraße lässt sich's ooch feiern, wa? Nach saurem Caipie/kaltem Becks bei guter Musik und gutem Essen mit schlechtem Bier bei geht-so-Musik sind wa schließlich im CRASH (geil oda? Klingt fast wie TRASH... ditt warn noch Zeiten jewesen, wa? Vom Franken ins Trash fallen oda: klettern?, weil man doch noch Bock hatte, zu tanzen...) bei geilster Musik und Schulle in der Tulpe am Kicker gestrandet. Voll wurde es nachher ooch noch und Humor ham die uff jedensten...
Weil wir nisch anders können und weil's einfach sein muss, ham wa dit Ä ausgelassen und sind gleich dahin, wo's weh tut - in's gähnend leere Supersonic, wo nisch mal mehr Mucke lief, aber dann doch noch und wir die Bierschen halbvoll stehen lassen mussten, weil et ging jarnischt mehr, wa? Harte Woche jehabt und so...
Wat wollt ick sagen?
Ach ja, ein kleiner Kommentar zu Neuköllschs Walhlwerbeallüren:
Ick brauch Urlaub.
Ehrlisch, dit jet nisch mehr.
Piep...
9/10/2011
Es ist egal, aber ...
…was soll ich machen. Auch ich bin nur Produkt meiner
Umgebung. Und in meiner Umgebung ist gerade Wahlkampf. Auch wenn er dieses Jahr
sehr ruhig ist (O-Ton einer befreundeten Basis), so schafft er es doch sich hin
und wieder ins Bewusstsein zu drücken. So geschehen in dieser Woche in der
Pannierstraße. Nichts ahnend sitzt man mit Freunden draußen in einem der Cafes
und genießt einen der wohl letzten lauen Sommerabende, da kommt das mobile
Neuköllner Wahlkampfteam der Grünen vorbei und verteilt Infomaterial. Angeführt
durch die Neuköllner-Spitzenkandidatin Anja Kofbinger. Habe ich mir natürlich
nicht nehmen lassen schnell ein Erinnerungsphoto schießen zu lassen. Nicht
schlecht, oder?
Letztens erst auch den Münte am Landwehrkanal neuköllnseitig
gesehen. Ebenso wie unseren Dschungel-König Peer. Es ist zwar egal, aber auch
neuköllnseitig. Die Promidichte nimmt also bewiesenermaßen zu. Und zwar so
schnell, dass Flitzpiepe und ich nicht mal richtig drauf reagieren können,
sondern nur noch die Tatsachen akzeptieren müssen. Wie etwa die Tatsache, dass
die Schwaben in unser Land ziehen.
Sind wir schon so weit in Neukölln? Es ist zwar egal, aber überraschen
tut es schon.
Prost, Neuköllsch
Kaff[ə] oda Bier?
Neuköllsch, der seine Tage in der randberliner Provinzidylle verbringt und nur zum Schlafen nach Nklln komt, hat sich die Tage in meinem Beisein darüber ausjeheult, dass er die Jungs und Mädchen vom Bürgeramt telefonisch nich erreicht und dass die ihm auch nicht auf seine E-Mails antworten. Und dass er, wenn er außerhalb der Sprechzeiten anruft, ne Anrufbeantworteransage zu hören bekommt, mittels derer ihm mitjeteilt wird, dass er außerhalb der Sprechzeiten anruft. Na hör mal, Alter, ick brech zusammen, wa! Watt'n Wunder aba auch! ICK hab da immerhin zuletzt drei Stunden - oder warn's vier? - vor Ort jewartet, um kurz mit einem von denen da oben sprechen zu dürfen. So issa...
Nu wat anderet: Dem aufmerksamen Linguisten springt sofort der Schwa in's Auge - stimmt's? Beim Versuch, hier mal so rischtisch abzuberlinan scheitere ich regelmäßig daran, den im Berliner Dialekt beliebten Schwa, den ich mit den Buchstabentasten, die mein Mc Book mir dankenswerterwerterweise zur Verfügung stellt, nicht darstellen kann, zu visualisieren. (Den Schwa von oben hab ick aus wikipedia kopiert, wa!) Ich bin nämlich davon überzeugt, dass es einen Unterschied zwischen Kaffee und Kaff[ə] gibt und dass dieser Unterschied nicht nur optisch bzw. wer wie ich beim Lesen gerne leise mitmurmelt wird sagen: akustisch wahrnehmbar, sondern vor allem einer des Geschmacks ist! Lese (murmle) ich 'Kaffee', dann denke ich an nen frisch jezapften Latte, während ich - wenn ich an Kaff[ə] denke - beinahe das herrlich strenge Plörre-Aroma eines doppelten Kaff[ə]s aus dem Mensa Kaff[ə]-Automaten ohne jede Spur von Crema riechen kann.
Da ich, wie ja die Mensadamen schon lange wissen, nicht mehr so oft in der Mensa bin, substituiere ich im Moment mit Dankindonats Original Coffee in so groß es geht mit ordentlich Mülsch, den es ja Dunkin's-werterweise direkt am Hermannplatz janz legal zu koofen gibt. Und wenn man's da nich vorbei schafft, dann jibt's immer noch die Alternative am Alex. Und wenn man's da nich rin schafft, jibt's das Kleinod am Hauptbahnhof, straight am Schtarbacks vorbei...
Worauf wollt ick hinaus?
Stimmt - zwei Dinge:
Letztens am Alex seh ick ditte:
Wat is ditt? Ne Pflanzen-Kölle-Tram? Ick hasse die Dinger ja, wa. Kenn wa nisch, wolln wa nisch. Schleichen sich heimlich von hinten an, wenn du besoffen nachts durch'n Osten läufst, immer bereit nem Neuköllner eins mitzujeben. Mal zärtlisch von hinten aus'm Gleisbett stupsen. Und radfahren kannste drüben wegen der Dinger ooch nich rischtisch.
(Man, bin ick schlecht druff - nur am Rummeckern heute...)
Noch wat: Der Plus is zu. Großes Plus-Sterben in der Karl-Marx. Von einem Tach uff'n andern zu, wa. Ick bin perplex, Alter... Erst dit mit dem Kartoffelstand und nu ditte. Und wer kriegt's erst Jahre später mit? Icke.
Im näheren Bekanntnekreis grassieren verschiedene Theorien, aber keiner weiß was was jenauet. Von "da war'n zuviele Asis" bis "der war immer voll, wenn ick da war" is allet noch drin. Ick frage mich: Wat war da los?
Und noch was:
Frage.
Wenn der Buschkowxxx-Bürgermeister den Bio-Markt in der Sonnenallee feierlisch eröffnet hat (steht bei denen im Blog!!! Ein Lebensmittelladen mit eigenem Blog!!! Stell et dir bildlisch vor, Alter!!!), hat der denn dann den Plus (okay: Netto) in der Karl-Marx ooch feierlich jeschlossen? Würde mich ma interessieren, wa!
Und jetze zurück zu meiner Eingangsfrage: Kaff[ə] oda Bier? Ick bin grade von meiner Tendenz zur gepflegten Plörre telefonisch abjebracht worden und werde demnächst also n paar Fußballbierschen schlemmen jehn.
Aba zum Schluss noch 'ne Spitze in Rischtung Nkllsch: In your face!!!
Piep, piep, piep...
Nu wat anderet: Dem aufmerksamen Linguisten springt sofort der Schwa in's Auge - stimmt's? Beim Versuch, hier mal so rischtisch abzuberlinan scheitere ich regelmäßig daran, den im Berliner Dialekt beliebten Schwa, den ich mit den Buchstabentasten, die mein Mc Book mir dankenswerterwerterweise zur Verfügung stellt, nicht darstellen kann, zu visualisieren. (Den Schwa von oben hab ick aus wikipedia kopiert, wa!) Ich bin nämlich davon überzeugt, dass es einen Unterschied zwischen Kaffee und Kaff[ə] gibt und dass dieser Unterschied nicht nur optisch bzw. wer wie ich beim Lesen gerne leise mitmurmelt wird sagen: akustisch wahrnehmbar, sondern vor allem einer des Geschmacks ist! Lese (murmle) ich 'Kaffee', dann denke ich an nen frisch jezapften Latte, während ich - wenn ich an Kaff[ə] denke - beinahe das herrlich strenge Plörre-Aroma eines doppelten Kaff[ə]s aus dem Mensa Kaff[ə]-Automaten ohne jede Spur von Crema riechen kann.
Da ich, wie ja die Mensadamen schon lange wissen, nicht mehr so oft in der Mensa bin, substituiere ich im Moment mit Dankindonats Original Coffee in so groß es geht mit ordentlich Mülsch, den es ja Dunkin's-werterweise direkt am Hermannplatz janz legal zu koofen gibt. Und wenn man's da nich vorbei schafft, dann jibt's immer noch die Alternative am Alex. Und wenn man's da nich rin schafft, jibt's das Kleinod am Hauptbahnhof, straight am Schtarbacks vorbei...
Worauf wollt ick hinaus?
Stimmt - zwei Dinge:
- Kaffee ≠ Kaff[ə]
- schriftlich Berlinan ohne Schwa is nisch sooo leicht, wie de vielleischt denken tust, wa?
Letztens am Alex seh ick ditte:
Wat is ditt? Ne Pflanzen-Kölle-Tram? Ick hasse die Dinger ja, wa. Kenn wa nisch, wolln wa nisch. Schleichen sich heimlich von hinten an, wenn du besoffen nachts durch'n Osten läufst, immer bereit nem Neuköllner eins mitzujeben. Mal zärtlisch von hinten aus'm Gleisbett stupsen. Und radfahren kannste drüben wegen der Dinger ooch nich rischtisch.
(Man, bin ick schlecht druff - nur am Rummeckern heute...)
Noch wat: Der Plus is zu. Großes Plus-Sterben in der Karl-Marx. Von einem Tach uff'n andern zu, wa. Ick bin perplex, Alter... Erst dit mit dem Kartoffelstand und nu ditte. Und wer kriegt's erst Jahre später mit? Icke.
Im näheren Bekanntnekreis grassieren verschiedene Theorien, aber keiner weiß was was jenauet. Von "da war'n zuviele Asis" bis "der war immer voll, wenn ick da war" is allet noch drin. Ick frage mich: Wat war da los?
Und noch was:
Frage.
Wenn der Buschkowxxx-Bürgermeister den Bio-Markt in der Sonnenallee feierlisch eröffnet hat (steht bei denen im Blog!!! Ein Lebensmittelladen mit eigenem Blog!!! Stell et dir bildlisch vor, Alter!!!), hat der denn dann den Plus (okay: Netto) in der Karl-Marx ooch feierlich jeschlossen? Würde mich ma interessieren, wa!
Und jetze zurück zu meiner Eingangsfrage: Kaff[ə] oda Bier? Ick bin grade von meiner Tendenz zur gepflegten Plörre telefonisch abjebracht worden und werde demnächst also n paar Fußballbierschen schlemmen jehn.
Aba zum Schluss noch 'ne Spitze in Rischtung Nkllsch: In your face!!!
9/05/2011
Neukölln - Eine Dokumentation in 3 Bildern
...weil es ja nicht vor allem darum geht hier dumm rum zu quatschen, sondern auch einen gewissen "Mehrwert" zu kreieren werde ich jetzt mal das Pflicht-zur-Dokumentations - Argument heraus holen. Nicht weil es so unheimlich geil ist, sondern weil es mal dran ist. Hier in Neukölln ist doch eh alles temporär und so kann auch dieser Blog-Beitrag im höchsten Falle ein Intermezzo Infernale sein.
Wie dem auch immer sei. Das folgende auch einer von meinen Klo-Fünden. Unspektakulär, aber das sind Dokumentationen immer allgemeinen ja eh nie.
Wenn ich also in Zukunft nur noch LLP schreibe, dann habe ich eine gewisse Lebenseinstellung angenommen.
Nächstes Bild ist natürlich auch in Neukölln aufgenommen. Zuerst fand ich den Spruch gut. Dann total schlecht. So, dass ich ihn hier nie veröffentlichen wollte. Jetzt ist er mir aber völlig egal. Er ist neutral und zeigt ein Stück Neukölln Anfang des 21. Jahrhunderts....also ein Kandidat für eine Dokumentation. 'Her damit' dachte ich mir.
Letzter Schnappschuss. Dieser wird einmal unter der Überschrift 'Auf dem Weg nach Neukölln' in die dokumentarischen Annalen Neuköllns eingehen. Tatsächlich aufgenommen am Lehrter Bahnhof. Ein Sushi-Restaurant so sollte man meinen. Aber durch das hervorheben von Tok Tok kann man, also auf jedenfalls ich, nur einen Schluss ziehen. Ein Fan-Restaurant von Tok-Tok Vs Soffy O. Mitten in Berlin. Danke!!!
Dann mal Prost, Euer Neuköllsch!!
9/04/2011
Oh dear...
...der Versuch, den alltäglichen Arbeitsstress nach getanem Tagewerk im Alk zu ersaufen, bekommt mir nicht. Immer wieder durchbreche ich meine 2-Bier-Routine und das ist doof. Möglicherweise liegt das daran, dass ich noch neu in der Hamburger Schule bin und die zwei Bier gar keine Routine sind. Außerdem neige ich zu Druckbetankung, wie die charmante friedrichshainer Verwandtschaft mir allgelegentlich attestiert. Die 2 Tuntenbrausen und der halbe Liter Cider (erstaunlich billig im Tristeza!), die ich den zwei Routinebierchen gestern nach einem echt anstrengenden Tag (!) noch beifügen musste, kamen auf jeden Fall überhaupt nicht gut, sondern endeten in einer üblen Szene über dem - zum Glück - frisch von Neuköllsch geputztem Klo, zu deren Beginn ich mir - zum Glück - noch die Haare zusammenbinden konnte. Der Kerl hat währenddessen friedlich gepooft und sich mental auf den heutigen Halbmarathon vorbereitet - asozialer Streber!
Und nu? Was macht der Gaußsche-Normalkurven-Neuköllner, um wenigstens abends mal den Kopf frei zu bekommen? Den Lebenswandel ändern und zuhause mit Vaddi aufer Kautsch die zwei abendlichen Sternis routinisieren? Den Ort wechseln (= wieder nach Chrlttnbrg zurück) und allabendlich n Gläschen juten Rotwein jenießen? In Nklln bleiben, aber den Alk sein lassen und doch wieder am Landwehrkanal und um's Tempelhofer Feld hecheln?
Ick wees et nisch und bin für jute Tips zu haben, wa?
Uffhörn mit der Erwerbstätigkeit is ja nun keene Option mehr, seitdem die Delikatessenkolonialisten im Karstadt den Kartoffelstand platt gemacht haben - was für ein Skandal!
Hier der aus der Hüfte geschossene Beweis! Wenn's in den letzten Jahren mal wieder janz schlimm wurde haben Neuköllsch und icke uns eine wohlig warme Zukunft als Kartoffelexperten am karstädter Kartoffelstand imaginiert. Wie wir später mal, wenn wir groß sind, den janzen Tag im halbdunklen Untergeschoss abhängen können, hin und wieder mal mit koinzidentiell an unserem Kartoffelstand aufschlagenden Nklln-Touristen über die Vorteil halbfestkochender Kartoffeln schwadronieren und weit jenug entfernt vom nach Pisse stinkenden U-Bahn-Durchgang unser Leben genießen.
Der Traum ist aus, wa!
Ähnlich skandalös is ja, dass ick nichmal mitbekommen hab, dass die da oben am Hermannplatz die Bänke abmontiert haben, bis ich gestern meinen Abend jenau da am Hermannplatz auf ner Bank beginnen wollte. Erst baun die da oben diesen Zaunfortsatz an den Blumenkasten neben den U-Bahn-Ausgang, damit man nich mehr entspannt direkt aus der U-Bahn in n MacDonnilds fallen kann und denn ooch noch sowat. Da wirste ja irre, ey. Wie solln wa uns denn den städtischen Raum bitteschön aneignen, wenn wa dabei nischmal auf ner Bank sitzen könn?
Im Schneidersitz in den zugemüllten Blumenkästen?
Offen is im Moment noch, ob der größere Skandal ist, dass die Bänke weg sind oder dass ick dit nisch mitbekommen hab.
Bedenke: Nächstes Mal n Extra-Bier für die Lady am Rollator mitbringen...
So - Mädels, ick muss - wa? Is ja noch n bisschen Arbeit übrig - außerdem is der Kerl gerade freudestrahlend plus mit Medaillen behängt heimjekehrt... Zeit für spätmorgendliches Sportlerbier!!!!
Piep - piep - piep - flitzpiepe
9/03/2011
Neuköllner Herrentoiletten
Heute gehen wir mal dahin wo es weh tut. Zu den Herrentoiletten bzw. Maennerklos in den Neuköllner Cafes, Bars und Kneipen. Um genauer zu sein zu den Pinkelbecken bzw. der Pinkelbeckenwand. Hängend, meist eine Kachelwand vollgepinnt mit Aufklebern und Spuckies.
Alles nichts neues. Aber jetzt: Ich habe mal 3 Pinkelbeckenwaende herausgepickt und gebe sie hiermit fuer den ersten offiziellen neukoellner Pinkelbeckenwand-Quiz frei. Zu welchem Hotspots gehören sie jeweils? Wer weiß es? Dem Gewinner winkt ein Bier.
Ich schreibe deswegen Gewinner, weil ich genau weiss, dass bei diesem Quiz 50% der potentiellen TeilnehmerInnen wohl doch ausgeschlossen sind. Aber vielleicht überrascht ja doch eine? Also hier sind die Bilder:
So, das war es fast. In Richtung Flitzpiepe noch folgendes Foto:
Im laufen geschossen. Also erhöhter Schwierigkeitsgrad. Wahrscheinlich erkennt nur der Experte, dass es sich dabei um das Motive von kleinen Katzenbabies handelt...also 4:4.
Tja, Prost dann, Euer Neuköllsch
Alles nichts neues. Aber jetzt: Ich habe mal 3 Pinkelbeckenwaende herausgepickt und gebe sie hiermit fuer den ersten offiziellen neukoellner Pinkelbeckenwand-Quiz frei. Zu welchem Hotspots gehören sie jeweils? Wer weiß es? Dem Gewinner winkt ein Bier.
Ich schreibe deswegen Gewinner, weil ich genau weiss, dass bei diesem Quiz 50% der potentiellen TeilnehmerInnen wohl doch ausgeschlossen sind. Aber vielleicht überrascht ja doch eine? Also hier sind die Bilder:
Im laufen geschossen. Also erhöhter Schwierigkeitsgrad. Wahrscheinlich erkennt nur der Experte, dass es sich dabei um das Motive von kleinen Katzenbabies handelt...also 4:4.
Tja, Prost dann, Euer Neuköllsch
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