…was soll ich machen. Auch ich bin nur Produkt meiner
Umgebung. Und in meiner Umgebung ist gerade Wahlkampf. Auch wenn er dieses Jahr
sehr ruhig ist (O-Ton einer befreundeten Basis), so schafft er es doch sich hin
und wieder ins Bewusstsein zu drücken. So geschehen in dieser Woche in der
Pannierstraße. Nichts ahnend sitzt man mit Freunden draußen in einem der Cafes
und genießt einen der wohl letzten lauen Sommerabende, da kommt das mobile
Neuköllner Wahlkampfteam der Grünen vorbei und verteilt Infomaterial. Angeführt
durch die Neuköllner-Spitzenkandidatin Anja Kofbinger. Habe ich mir natürlich
nicht nehmen lassen schnell ein Erinnerungsphoto schießen zu lassen. Nicht
schlecht, oder?
Letztens erst auch den Münte am Landwehrkanal neuköllnseitig
gesehen. Ebenso wie unseren Dschungel-König Peer. Es ist zwar egal, aber auch
neuköllnseitig. Die Promidichte nimmt also bewiesenermaßen zu. Und zwar so
schnell, dass Flitzpiepe und ich nicht mal richtig drauf reagieren können,
sondern nur noch die Tatsachen akzeptieren müssen. Wie etwa die Tatsache, dass
die Schwaben in unser Land ziehen.
Sind wir schon so weit in Neukölln? Es ist zwar egal, aber überraschen
tut es schon.
Prost, Neuköllsch


1 Kommentar:
Nein, es ist aus diplomatischer Sicht keineswegs egal und es überrascht keineswegs, dieses Schwabylon. Tröstlich nur die biblische Analogie ...
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